Presseseminar in Carl Stahl Akademie
Im Rahmen der Carl Stahl Akademie halte ich am 29./30. Oktober jeweils ab 17 Uhr in Süßen ein Seminar über strategische Pressearbeit. Die Teilnehmer lernen, was der Unterschied zwischen Werbung (Anzeigen) und Pressearbeit (Informationen) ist und bekommen Einblicke in die Denk- und Arbeitsweise von (Lokal-)Redakteuren. Das Seminar sensibilisiert sie dafür, in ihrem Unternehmen versteckte Nachrichten zu entdecken.
Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht theoretisch herumlabere, sondern an konkreten Beispielen aufzeige, wie eine Firma, ein Produkt oder ein Thema ins Blatt kommen. Dadurch werden den Unternehmern Strukturen deutlich, nach denen die Presselandschaft funktioniert und sie bekommen Methoden an die Hand, selbst Pressearbeit professionell zu machen (oder ihr Gestümpere ganz bleiben zu lassen).
Das Seminar dient auch als Reflexion auf das eigene Unternehmen und dessen (Markt-)Positionierung. Denn wer nichts qualitativ Neues macht, hat im Kern auch keine Nachricht, die es zu kommunizieren gibt. Die Unternehmer werden deshalb auch erleben, wie ich kreativ Nachrichten entwickle, mit denen (fast) jede Firma ihre Berechtigung im redaktionellen Teil von (Lokal-)Zeitungen und Branchentiteln findet.
Das Seminar ist zweiteilig, damit den Inhabern der Tag zum Arbeiten in ihrer Firma bleibt und sie zudem das Gelernte sacken lassen können ehe es am nächsten Tag mit neuen Anregungen und Informationen weitergeht. Anmeldung bei der Carl Stahl Akademie, Kathrin Geiger, Tel. 07162/4007-2400. Empfehlen möchte ich auch den Twitter-Vortrag meines Tübinger PR-Kollegen Dr. Björn Eichstädt am 3. November um 18.30 Uhr auch in der Akademie.
Redakteure nutzen PR-Material
Nun ist es offiziell: Eine US-Studie von Cision in Kooperation mit der Goerge Washington Universität (
http://us.cision.com/journalist_survey/) belegt, dass 94 Prozent aller Redakteure PR-Matererial benutzen. 12337 US-Journalisten hatten sich im November und Dezember an der Studie beteiligt. Knapp 70 Prozent von ihnen arbeiten bei Magazinen oder Zeitungen. Die Kollegen gaben an, zu 100 Prozent auf Websites zu recherchieren. Noch vor Pressemitteilungen (87%) nannten die Journalisten PR-Berater und deren Texte (94%) als Quellen. Daneben waren nur noch Veranstaltungen/Messen und Blogs für die Nachrichtenermittlung relevant, während Pressekonferenzen, Branchenagenturen, Fachmagazine oder Podcasts als irrelevant gelten.
Don Bates, Initiator der Studie, zieht folgende Schlüsse: Die PR-Berater würden immer journalistischer arbeiten und dieser Trend in den Redaktionen erkannt. Im Mittelpunkt stünden also Fakten und Quellen, die für gezielte Medien aufbereitet und diesen zugänglich gemacht werden. Dies stelle hohe Anforderungen an die PR-Dienstleister. Und: Weil 92 % der 30- bis 49-jährigen Journalisten online recherchieren, müssten PR-Berater zunehmend schauen, wie sie ihre Informationen im Netz platzieren.
Die Ergebnisse dieser Studie kann ich nur bestätigen. Weil wir nicht machen, was der Kunde will, sondern was er (und die Redaktionen) brauchen, leisten wir täglich im Umgang mit unseren Auftraggebern Überzeugungs- und Schwerstarbeit. Jüngstes Beispiel ist die Wirtschaftskrise, in der auch die meisten unserer Kunden am liebsten feige schweigen und sich wegducken würden. Das ist aber unserer Kunden und dem Image unserer Agentur unwürdig. Die Folge: Offensiv kommunizieren wir, wie unsere Kunden über Kurzarbeit, Beendigung befristeter Arbeitsverhältnisse oder Azubis, die im Sommer nicht übernommen werden, versuchen durch die Krise zu kommen. Dank der Schnelligkeit unserer Kommunikation dienen die ersten (mutigsten und schnellsten) unserer Kunden in den Managementressorts vieler Titel jetzt schon wieder als intelligente Beispiele, wie man die Krise managt. Infos und Erstberatung bei mir, Tel. 07161/918942, oder info@der-medienberater.de
Trotz Krise: Stabile Umsätze in Werbebranche
Was man so liest und hört, deckt sich auch mit unseren Erfahrungen: 2009 ist ein echtes Krisenjahr (das BIP könnte um 5 % zurückgehen - bei früheren Krisen schrumpfte es max. um 0,8 %). Und dennoch bleiben die Marketingausgaben laut Gesamtverband der Kommunikationsagenturen (GWA) annähernd stabil. Im Gegenteil: Bewährte Agenturen wie unsere legen zu, weil die Kunden keine Experimente riskieren, sondern solide Ergebnisse brauchen. Allerdings verschieben sich die Budgets weg von klassischer Werbung, Eventmarketing und Sponsoring hin zu Onlinewerbung, Verkaufsförderung im Handel (point of sale) und Direktmarketing.
Unsere PR-Agentur betrifft dies nicht. Im Gegenteil: Laut GWA-Umfrage wollen 25 % der Firmen ihre Public Relations-Aktivitäten dieses Jahr ausbauen und nur 12 % reduzieren. Diese Entwicklung können wir aus Anfragen, Gesprächen und Neubeauftragungen bestätigen. Leider aber auch den Rückgang im Sponsoring (82 % wollen reduzieren und nur 5 % ausbauen), der uns mittelbar tangiert. Denn nachdem ich 2006 den Cruisergewichtsboxer Firat Arslan, der 2007 gegen Virgil Hill Weltmeister wurde, mit meinem Kunden Carls Stahl zusammengebracht hatte, komme ich bei Mittelgewichtsboxer
Dominik Britsch kommt seit einem Jahr keinen Millimeter voran, obwohl der 21-jährige Abiturient, der seit der 11. Klasse bei Sauerland unter Vertrag steht, bereits 13 Profi-Kämpfe unbesiegt absolviert und fachlich das Zeug zum Weltmeister hat und von seiner Persönlichkeit (Schwabe, intelligent, sieht gut aus) her zum Werbe- und Sympathieträger in vielen Facetten taugt. Sehen Sie selbst
und kontaktieren Sie mich.
Pressearbeit als Teil der Unternehmensstrategie
Rhetorik, Mitarbeiterführung, Zeitmanagement - es gibt viele Themen, die Unternehmer und Führungskräfte drauf haben müssen. Meine These: Pressearbeit gehört dazu. Denn wer deren tiefere Dimension begreift, versteht, dass es um Kommunikation geht - mit Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit. Und letztlich unterscheide ich zwischen den Zielgruppen nicht. Denn was es zur Firma zu sagen gibt bzgl. Produktinnovationen, Ertragslage oder Beschäftigungssituation dürfte alle drei Gruppen interessieren. Allenfalls eben in unterschiedlicher Reihenfolge.
Viel schlimmer ist, wenn man gar nichts zu sagen hat oder das Sporechen/Texten darüber nicht auf die Reihe bekommt. PR-Arbeit wie ich sie verstehe, ist letztlich Standortbestimmung und Reflexion: Wiewiel Umsatz machen wir? Worin sind wir besser als andere? Wie finden Kunden zu uns? Warum arbeiten Menschen (gerne?) bei uns? Es geht darum, sich selbst die richtigen Fragen zu stellen und die besten Antworten den Zielgruppen mitzuteilen. Dass auf diesem Niveau PR Strategiearbeit ist, scheinen immer mehr Unternehmer zu begreifen.
Am Mittwoch, 18.03., kommen im Göppinger Businesshaus im Stauferpark gleich 42 Unternehmer, die dort ihre Firma betreiben, zu einem Seminar mit mir zusammen. Businesspark-Geschäftsführer Martin Maier hatte mit zehn Anmeldungen gerechnet, ich selbst mit 20. Der hohe Zuspruch belegt, dass die Zeit reif ist für Weiterbildung und neue Ideen. Das beobachtet auch die Carl Stahl Akademie in Süßen (www.carlstahl.de), die dieses Jahr schon bis zu 160 Teilnehmer bei Abendveranstaltungen hatte, in denen es um Marketing oder Selbstführung ging. Die Akademie, die dieses Jahr um 20 Prozent auf 350000 Euro Umsatz zulegen will, will im zweiten Halbjahr auch ein Seminar mit mir anbieten.
Kurzentschlossene, die jetzt noch am Mittwoch um 17 Uhr in den www.Stauferpark.de kommen wollen, können sich bei Veranstalter Martin Maier, Tel. 07161/650-249, melden.
Öffentliches Sterben als PR-Event
Mit bald 20 Jahren Berufserfahrung im Journalismus habe ich mich an die Tendenz gewöhnt und die Diskussionen über die "öffentliche Relevanz" hinreichend reflektiert. Diese Nachricht hat mich dennoch tief bewegt: Die 27-jährige Britin Jade Goody erleidet ihren Krebstod öffentlich. Interview- und Bildrechte am Sterben des Ex-Big-Brother-Stars können Redaktionen kaufen. Die Zeit drängt, denn laut ärztlichem Bulletin kann es sich nur noch um wenige Monate handeln. Die Engländer sind via TV und Newspapers schon seit Wochen live und hautnah dabei. Immerhin hat die Sterbende fürs "Reality-Sterben" schon mehr als eine Million Euro erlöst, um damit die Zukunft ihrer beiden Kinder finanziell zu sichern.
Als Katholik empöre ich mich über das Verhalten Goodys nicht. Letztlich ist sie in guter Gesellschaft: Auch Jesu Tod auf Golgatha war öffentlich. Und als PR-Journalist rieche ich das finanzielle Potential, das in dieser Premieren-Inszenierung steckt. Bis zum nächsten öffentlichen Tod werden sich Preis und Quote vermutlich halbieren. Dazwischen würde ich mir als Mensch aber wünschen, dass die Leute sich nicht am öffentlichen Sterben der Engländerin einen runter holen, sondern wieder in die echte Realität eintreten. Sterbende gibt es überall in unserer Nachbarschaft und Verwandtschaft. Warum gehen die "Neugierigen" nicht dorthin und lassen sich konfrontieren, erschüttern und berühren? Sie könnten ganz neue Erfahrungen machen, weil Helfen und Handeln, Loslassen und Aushalten ebenso zum Leben gehören, wie das Hippe-Schicke-Schöne.
Meinen Beruf des Journalisten halte ich für einen der schönsten überhaupt, weil der Mensch im Mittelpunkt steht. Mein Beruf kotzt mich aber auch an, weil der Kunde Leser und der Kunde Zuschauer vor allem die schnellen, voyeristischen Happen frißt, die seine niederen Instinkte kurzzeitig stillen. Der Transfer, dem Nächsten in der unmittelbaren Nähe zu helfen, findet kaum mehr statt. Und wenn der Tod der Jade Goody all zu gruselig (oder langweilig) wird, zappt die Meute weiter zum nächsten Amokläufer oder Flugzeugabsturz.
Meine Vision: Wir (handwerklich und intellektuell) guten Journalisten und PR-Profis sollten unsere Power bündeln, um unsere Mediennutzer für Bildung und Humanismus zu begeistern, ihnen Moral zu vermitteln und über das Vorbild (und die Wirkung der Masse) das Gute in ihnen zu stimulieren. Der armen Jade Goody wünsche ich einen gnädigen Tod und uns Hinterbliebenen Sinn für unsere Existenz. www.der-medienberater.de
Umsatz verdoppelt – Zuwachs im Krisenjahr 2009
Nachdem wir an unsere Kunden appellieren, ihre Unternehmen möglichst transparent zu führen, um damit öffentliche Aufmerksamkeit zu erzielen, die die Voraussetzung für weiteres Wachstum ist, möchte ich diesen Grundsatz nach Rücksprache mit meinem Team auch für unsere PR-Agentur beherzigen. Hier sind also erstmals unsere Zahlen, auf die wir sehr stolz sind.
Binnen eines Jahres hat unsere GbR 2008 den Umsatz auf 300000 Euro verdoppelt. Zuvor hatte ich die 2001 gegründete PR-Agentur als Einzelunternehmen geführt und immerhin die Hälfte auch alleine gestemmt. Ein Jahr nach der Umfirmierung zur GbR lag unser Trio knapp zehn Prozent über dem geplanten Jahresziel. Die über Jahre bundesweit gestiegene Bekanntheit der Agentur bei Unternehmen und Redaktionen, sowie die verlässliche Arbeit auf hohem journalistischem Niveau hat diese Dynamik verursacht. Auch im Krisenjahr 2009, für das schon etliche hoffnungsvolle Akquisitionen geplatzt sind oder zumindest von Kundenseite Kooperationen ins zweite und dritte Quartal geschoben wurden, rechnen wir mit einem Plus von 20 Prozent.
Die Gründe: Eine Niederlassung in London ist in Planung, um den deutschen Kunden den PR-Service auch international und auf Englisch bieten zu können, und sowohl große Werbeagenturen wie auch Wirtschsaftsprüfungsgesellschaften wollen im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit mir kooperieren oder uns eigene Kunden vermitteln, die den Wunsch nach Pressearbeit äußern oder die ihnen von ihren Beratern empfohlen wird. Interessanterweise sind dieses Jahr bereits zwei strategisch interessante Unternehmen, an denen ich schon länger dran war, auf mich zugekommen, um gerade in der Krise qualitätvoll und mißverständnisfrei zu kommunizieren.
Unser Engpass sind aktuell eher die qualifizierten Mitarbeiter, all die interessanten Anfragen und Aufträge auf Medienberater-Niveau abzuarbeiten. Deshalb haben wir mittlerweile auch permanent Studenten zu Praktika da, die ihre berufliche Zukunft im Journalismus sehen. Aktuell sind es zwei, da wir das Büro seit Silvester auf fünf PC-Arbeitsplätze aufgerüstet haben. Dass unsere Kunden uns so leidenschaftlich weiterempfehlen, zeugt davon, dass unser Team offenbar einen guten Job macht und der PR-Service und die Art wie er erbracht wird, den Marktnerv trifft. "Wir machen nicht, was der Kunde will, sondern was er braucht", lautet der Kernsatz meiner PR-Philosophie. Denn intelligenter Journalismus ist zu komplex, um ihn nebenbei selbst machen zu können oder ihn mit branchenfremden Ingenieuren, Geschäftsführern oder Business-Coaches zu diskutieren. Erklären ja, schließlich trägt unsere Agentur den Berater im Markennamen, und unsere Redakteure müssen auch verstehen, worum es geht. Dann erwarten wir vom Kunden aber ein ähnliches Vertrauen wie er es dem Arzt vor einer schwierigen Operation entgegen bringt.
Dass die Stratregie aufgeht, belegen die rund zehn mittelständischen Markt- und Technologieführer, für die der-Medienberater.de GbR kontinuierlich auf der Basis von Monatspauschalen arbeitet. Hinzu kommen rund 20 Projektkunden, die beispielsweise einen Geschäftsbericht, eine Produktinnovation oder eine Hausmesse oder einen Kongreß von unseren Presseprofis journalistisch aufbereiten lassen. Auf Grund der Branchenvielfalt unterhält die Agentur deshalb mittlerweile Kontakt zu bundesweit rund 1500 Titeln, Redaktionen und Ressorts. Consulting und Presseseminare sowie klassischer Journalismus im Auftrag von Redaktionen runden unser Auftragsspektrum ab und machen den Arbeitsalltag vielseitig. www.der-medienberater.de
Manipulation der Marktmechanismen lähmt
Ich habe zwar keine Volkswirtschaft studiert, sondern Theologie, aber so sicher ich mir in den vergangenen Jahren war, dass der internationale Business-Hype kollabieren würde, so klar war mir, dass die Kfz-Abwrackprämie politischer Aktionismus ist. Prompt ist heute (03.03.2009) in den Medien zu lesen, dass Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer vor dem Zusammenbruch des Pkw-Marktes warnt. Denn wenn Autos mit "Abwrackprämie" und Sonderrabatt bis zu 48,5 Prozent unter ihrem Listenpreis zu haben sind, zerstört die Branche nicht nur ihre eigenen Preise und Margen bei Hersteller und Händler.
Diese steuersubventionierte Stimulanz erzeugt auch Mitnahmeeffekte und belastet künftige Generationen sowie die gesunden Teile der Wirtschaft (z.B. mein PR-Büro), weil weitere Steuern eingeführt, bestehende erhöht oder zumindest nicht gesenkt werden. Und wer nun die 2500 Euro Abwrackprämie mitnimmt, hätte vermutlich in einem Jahr (wenn sein Auto zehn Jahre alt ist) ohnehin ein neues gekauft. Diese Nachfrage wird nun aber fehlen. Statt dessen trifft man sich bei schlechteren Preisen wieder, die über Jobverlagerung ins Ausland, Lohnverzicht bei den Belegschaften (was die Kaufkraft schwächt) oder Innovationsverzicht (was die internationale Wettbewerbsfähigkeit schwächt) wieder trifft.
Warum konnte man nicht einfach warten, bis die Nachfrage von allein wieder anzieht? Die Firmen, die die strategisch richtigen Antworten haben, hätten bis dahin mit Sicherheit überlebt und wären gestärkt aus der Krise hervorgegangen. Jetzt füttert man alle durch, evtl. sogar "the big three" in den USA, die seit 30 Jahren jede Innovation aus Arroganz, Ignoranz und fehlender Selbstdisziplin verpennt haben, und bestraft damit die fleißigen und tüchtigen Unternehmen, die aus eigener Kraft täglich neu die Fitness aufbringen, sich und ihre Mitarbeiter durch die raue See des Kapitalismus zu manövrieren.
Man sagt mir nach, rau und unerbittlich zu sein. Das ist falsch. Ich bin sozial, weil ich meine Firma aus eigener Kraft am Leben erhalte (und nebenbei verdammt hohe Steuern ohne Murren bezahle). Ich rede aber auch nicht von Mitbewerbern (oder Marktteilnehmern), sondern Konkurrenz. Denn im Letzten ist Kapitalismus Krieg und wer jährlich auch nur überlebt, gehört eigentlich schon zu den Siegern. Und aus dieser Realität heraus geht es darum, den Mitarbeitern die richtigen Waffen (Know-how, Ethik, Hardware) zu geben, um sich im Kampf gut behaupten zu können. Das klingt sehr martialisch. Im Kern geht es aber darum, dass jeder im Team versteht, dass erst verdient sein muss, was hinterher verteilt werden soll (Know-how) und dass die Verteilung gerecht, also für alle nachvollziehbar, erfolgt (Ethik). Das hat viel mit Transparenz (Hardware/Methoden) zu tun. Aber es funktioniert.
Es ist wie mit dem russischen Sprichwort: Unsere Gesellschaft verteilt immer wieder Fische und diskutiert endlos über deren Größe. In unserer Göppinger PR-Agentur verteilen wir Angeln, damit jeder selbst bestimmen kann, wie groß sein Fisch sein soll. Das ist zwar verdammt anstrengend, aber sicher sozialer - und erfolgreicher. Meine Motivation: Ich sehe im anderen das Ebenbild Gottes (und die Freiheit des Einzelnen). Das fällt mir als Theologe offenbar leichter als den meisten Volkswirtschaftlern.... www.der-medienberater.de