Professioneller Film über Profilmetall
In Kontext des Wettbewerbs um den Unternehmerpreis der L-Bank, den Ministerpräsident Stefan Mappus an meinen Kunden Profilmetall aus Hirrlingen am 28.10. überreicht hat, wurde auch ein Film über den Umformspezialisten gedreht. Dieser gibt einen guten Einblick in das Unternehmen und stellt die geschäftsführenden Gesellschafter Daniela und Manfred Roth vor sowie deren soziales Engagement.
Die Auszeichnung belegt auch die Qualität unserer Kunden. Denn zum einen gehört der Preis zu den höchsten Auszeichnungen, die in der deutschen Wirtschaft vergeben werden, zum anderen hatten sich 420 Firmen beworben und darunter waren auch hochkarätige Hightech-Unternehmen. Dazu passt, dass das Manager-Magazin jüngst unsere Kunden Carl Stahl auf Platz 475 und Robert Bürkle auf Platz 733 unter den 1000 erfolgreichsten deutschen Firmen gelistet hat.
Clipmaster erhält Innovationspreis des Kreises

So sehen Sieger aus: Christian Hummel (2.v.l.) und Wolfgang Funk (3.v.l.) mit den Jurymitgliedern Landrat Edgar Wolff (von rechts), Prof. Dr. Heinz Trasch (Steinbeis), Kreis-Wirtschaftsförderer Reiner Lohse und KSK-Chef Jürgen Hilse. FOTO: WiF
Wie es Firmen gelingt, auch in schwierigen Zeiten zu punkten, belegt einmal mehr die Carl Stahl GmbH aus Süßen. Deren Clipmaster, der innere Blutungen im Magen-Darm-Trakt klammert, hat den Innovationspreis des Landkreises Göppingen erhalten. Die mit 4000 Euro dotierte Auszeichnung nahm Geschäftführer Wolfgang Funk entgegen. Insgesamt hatten sich 42 Unternehmen an der achten Ausschreibung beteiligt.
Preiswürdig an der endoskopischen Lösung, die Behandlungskosten senkt und im Extremfall Leben rettet, war vor allem deren Entwicklung in einer Kooperation durch Technologietransfer. Ausgangspunkt war 2002 eine Diplomarbeit im Auftrag der Carl Stahl GmbH. Bald kamen die Erlanger Medizintechnikfirma Medwork, das Göppinger Kompetenznetzwerk Mechatronik und die gastromedizinische Fachabteilung der Uniklinik Augsburg hinzu, um alle Aspekte der Thematik zu erfassen.
Tatsächlich stellt der Clipmaster eine Verbesserung herkömmlicher Lösungen dar, weil in einem Arbeitsgang bis zu drei Clips in dichter Folge gesetzt werden können statt wie zuvor jeweils nur einer. Der Clipmaster funktioniert in einem nur 2,8 Millimeter dicken und bis zu zwei Meter langen Arbeitskanal, durch den parallel auch das Videoauge läuft. Seit 2008 findet der Feldversuch mit 1000 Patienten statt. Beginnt die Serienproduktion, entstehen bis zu 20 neue Arbeitsplätze in Süßen. Hilfreich wird auch hier unsere Pressearbeit wirken, die informiert, aufklärt, überzeugt und für Nachfrage sorgt.
Speed Dating für Firmen
Ein befreundeter Unternehmer macht am Freitag einen "Partnertag", zu dem er mich eingeladen hat. Das Prinzip: Von 15 bis 18 Uhr präsentieren sich 14 Unternehmen aus Produktion und Dienstleistung der unterschiedlichsten Branchen jeweils gegenseitig. Jeder hat acht Minuten Zeit, den anderen 13 Mittelständlern darzulegen, worin seine Besonderheit liegt, was er außergewöhnlich gut kann, welchen Nutzen er Kunden stiftet und welche Erfahrungen diese damit haben. Anschließließend bleibt Raum für offene Vertiefungsgespräche ehe eine Schlußrunde im Plenum das Speed Dating abschließt.
Ich finde diese Idee gut und bin schon gespannt, wer da sein wird, wie sich die anderen präsentieren, wie mein Statement ankommt und was der Nachmittag in Summe bringt. Ein bißchen ist das wie in der Partnervermittlung. Auch das Prickeln muss sein, sonst ist man nicht wirklich gut. Initiator ist übrigens der Ammerbucher Industriedesigner Jürgen R. Schmid (Foto), ein Querdenker und Macher par excellence.
Jüngst habe ich über sein Honorierungsmodell geschrieben und erste Veröffentlichungen liegen bereits vor, z.B. in Mechatronics and Engineering. Das Prinzip: Statt eines einmalige Designhonorars geht der Kreative mit ins Risiko und lässt sich nach verkauften Stückzahlen entlohnen. Seit zwei Jahren praktiziert er das Modell mit mehreren Kunden. Doch erst jetzt in der Krise lassen sich viele darauf ein, weil es bspw. liquiditätsschonend wirkt und eine dauerhafte Prozessoptimierung wahrscheinlich macht. Ein Managementthema also. So verkaufe ich es auch den Redaktionen. Und am Freitag verkaufe ich mich und meine PR-Dienstleistungen.
Hegenloh macht alles anders
Es gibt Firmen, denen muss man sagen, dass sie zu mittelmäßig sind, um für sie Presseerfolge zu erzielen. Als PR-Berater kann man aber meist leicht Tipps geben, wohin die Positionierung gehen soll, um für Medien interessant zu sein. Und dann gibt es andere wie Manfred Hegenloh, die an der Spitze so vieler Innovationen stehen, dass Redakteure kaum um sie herum kommen. Mehr noch: Hegenloh nimmt an Wettbewerben teil, stellt sich dem Vergleich, um auch dabei zu lernen und seine Auszeichnungen zu nützen, bekannter zu werden.
Jüngstes Beispiel ist seine Auszeichnung als kundenorientiertes Unternehmen beim Wettbewerb des Landes Baden-Württemberg, wo Hegenloh unter die Topp 20 kam. Das Unternehmen, das mit 30 Mitarbeitern 17 Millionen Euro Umsatz pro Jahr macht, überzeugte mit einem ganzen Bündel an Maßnahmen die Jury und Wirtschaftsminister Ernst Pfister (auf dem Foto rechts neben Manfred Hegenloh). Kerninnovation ist, dass die Mitarbeiter die Reisebüros in Göppingen, sowie an den Flughäfen in Stuttgart, München und Frankfurt verlassen, um Kunden zu erreichen. So fand im Dezember 2007 in der Uhinger Gemeindehalle eine Reisemesse mit Vorträgen, Shows, Catering und Tombola statt, die gleichermaßen informierte wie unterhielt. Nach demselben Muster gestalten mobile Berater auf Anfrage und bundesweit offene oder geschlossene Vortragsabende, bei denen sie Lust auf Reisen machen und Wissen vermitteln, worauf es dabei ankommt. Senioren, Behinderten oder Managern werden auch zu Hause beraten.
24-Stunden-Service; Internetsuchmaschinen; Preisgarantien; Beratung auf Englisch, Russisch und Türkisch; Mitarbeiterschulung oder ein ausgeklügeltes Reklamationswesen sind weitere Stichworte, mit denen Hegenloh sich unverwechselbar macht. Nahezu jedes Stichwort bietet leserrelevante Möglichkeiten, Beiträge zu recherchieren, die Redakteure gerne in ihre Zeitungen und Magazine aufnehmen. Entsprechend lobte Pfister den Göppinger Unternehmer: Von dem 55-Jährigen könnten Existenzgründer lernen, wie sie im Dienstleistungssektor Fuß fassen.
Innovation sichtbar machen
Der Automatisierungsspezialist Festo hat es geschafft: Von der Hannover Messe berichteten international 86 Zeitungen und Magazine sowie 43 TV-Sender über die Messeneuheiten der Esslinger AG in Familienbesitz. Der Grund: In den Messehallen fliegende Rochen und Quallen zogen nicht nur die Aufmerksamkeit von Messebesuchen und Journalisten auf sich, sie kommunizierten auch, welche Problemlösungen der schwäbische Mittelständler im Angebot hat, nämlich pneumatische Ventile und elektrotechnische Komponenten, die die Flugobjekte steuerten.
Erzählt hat das Beispiel kürzlich Dr. Eberhard Veit, der Vorstandsvorsitzende der Festo AG, in kleiner Unternehmerrunde. Es zeigt, dass nicht nur die Produkte eines Unternehmens gut sein müssen, sondern auch deren Präsentation. Letztlich auch deren Design; die Mitarbeiter, die die Produkte erklären; der Service, den das Unternehmen darum herum bietet; und eben das Image, das ein Unternehmen in den Medien hat. Veit zeigte sich bei dem Unternehmergespräch sicher, dass die Redaktionen auch in Zukunft auf ihn und das Unternehmen zukommen werden, um Statements zu erhalten und Berichte zu verfassen.
Interessant war, dass die anderen Unternehmer, die an dem Gespräch teilnahmen, vor allem beim Aspekt Pressearbeit nachhakten. "Unsere Mitarbeiter glauben erst dann, was sie bereits intern gehört haben, wenn es auch in der Zeitung steht," schilderte etwa Maquet-Chef Dr. Christian Keller seine Erfahrungen mit der Presse. Organisiert hatte den Abend der Ammerbucher Industriedesigner Jürgen R. Schmid, auf dem Foto links von Dr. Eberhard Veit. Auch zu sehen ist Eisfink-Chef Max Maier, der sich bestätigt fühlte, noch mutiger und profilierter am Markt aufzutreten. www.designtech.eu

