leonhard fromm der medienberater

30Jan/120

Film über Beck bei PKM Packaging online

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Mit 50 Mitarbeitern macht PKM Packaging aktuell 6 Mio. Euro Umsatz. Das Unternehmen, das der Ex-Manager Deniz Cevikalp im Sommer 2011 gekauft hatte, ist Marktführer für langsam getaktete und schwer gewichtige Verpackungen. In der Fachsprache ist der Pirmasenser Sondermaschinenbauer ein Tertiärverpacker, der bspw. einzeln verpackte Zahnbürsten von Oral B (Procter & Gamble) oder Batterien von Varta vollautomatisch in größere Gebinde umverpackt.

Die Maschinen sind hierfür entsprechend mit Sensoren ausgestattet, die abzählen oder abwiegen. Der Deutsch-Türke Cevikalp, der bis Ende 2015 den Umsatz auf 12 Mio. Euro verdoppeln will, hat es geschafft, Rheinland-Pfalz' Ministerpräsident Kurt Beck für einen Betriebsbesuch zu interessieren. Für unsere Agentur war das Anlass genug, neben klassischer Pressearbeit auch einen Film zu produzieren, der seit heute auf Youtube in meinem Account steht.

18Jan/120

Kurt Beck besucht PKM in Pirmasens

Geduldiger und interessierter Landesvater: Auf einen Sprung kam Kurt Beck (von rechts) mit in das Büro von PKM-Chef Deniz Cevikalp. Auch für mich war es ein Erlebnis, den Spitzenpolitiker so unmittelbar zu erleben.

Geduldiger und interessierter Landesvater: Auf einen Sprung kam Kurt Beck (von rechts) mit in das Büro von PKM-Chef Deniz Cevikalp. Auch für mich war es ein Erlebnis, den Spitzenpolitiker so unmittelbar zu erleben.

Das haben wir auch nicht alle Tage: Dass ein Ministerpräsident einen unserer Kunden besucht. Deniz Cevikalp, der im Sommer 2011 die PKM Packaging GmbH in Pirmasens gekauft hat, hat es geschafft. Sogar innerhalb so kurzer Zeit. Und ich hatte das Vergnügen, sowohl dabei zu sein als auch in die Vorbereitungen massiv eingebunden zu sein. Die liefen vor allem im Dezember.

Genau 90 Minuten stand uns der prominente Sozialdemokrat zur Verfügung. Und wir schnürten ein minutengenaues Programm und hielten dieses auch ein, das alle Erwartungen erfüllte. Der Termin begann am Montag mit einem 40-minütigen Betriebsrundgang mit der Presse, bei dem Beck mit Ingenieuren und Arbeitern ins Gespräch kommen konnte. Wir waren mit eigenem Fotografen und Kameramann dabei, um die Em0tionen einzufangen.

Denn letztlich kann bei einem solchen Termin inhaltlich wenig laufen. Er lebt von emotionalen Begegnungen. Entsprechend hatten wir auch die regionalen Repräsentanten von IHK, Banken, Kreis, Kommune und Beratern eingeladen, die am öffentlichen Pressegespräch teilnahmen. Anschließend ermöglichten wir den Gästen, sich mit Beck fotografieren zu lassen, der geduldig kooperierte.

Sein straffer Zeitplan erlaubt es Beck, im Schnitt pro Monat nur zwei Betriebe in Rheinland-Pfalz zu besuchen. Umso bemerkenswerter war, dass Cevikalp den Zuschlag bekam. Der Unternehmer bietet aber auch viele interessante Facetten: Vom türkischen Arbeitersohn hochgearbeitet,  einen Marktfüherer für Verpackungsmaschinen mit 50 Mitarbeitern gekauft und plant nun, den Umsatz bis Ende 2015 auf zwölf Millionen Euro zu verdoppeln. Respekt, Herr Cevikalp.

Bereits am Dienstag berichteten beide Regionalzeitungen groß über den Besuch. Seit gestern läuft unsere Nacharbeit, die einschlägigen Fachtitel und Businessmedien mit Texten und Fotos über den Besuch zu versorgen und die Redakteure für das mechatronische Unternehmen zu interessieren.

19Dez/110

Gute Vorzeichen für 2012: Beck kommt

Eigentlich sollte es ja diese Woche deutlich ruhiger werden, doch die Vorzeichen für 2012 stehen schon wieder auf Power: Etliche Kunden besprechen anstehende Projekte mit mir oder geben Termine für das kommende Jahr durch. Einen, auf den ich mich bereits freue, ist der Besuch von Ministerpräsident Kurt Beck bei meinem Kunden PKM in Pirmasens. Wie von mir seit Monaten prognostiziert, gewährt uns der rheinland-pfälzische Landesvater am 16. Januar, einem Montag, gerade mal 90 Minuten.

Mit Engelszungen musste ich meinem Kunden ausreden, daraus ein großes Event mit Kunden und allem Möglichen zu machen. Denn die langjährige Erfahrung lehrt mich, dass die Nettozeit noch kürzer ist, weil der Gast zur Toilette muss, kurz telefoniert oder mit seinem persönlichen Referenten tuschelt. Deshalb kommen wir jetzt vor allem mit Fotograf und Kameramann und setzen auf die Kraft der Bilder.

Ohnehin fühlt sich der Pfälzer Sozialdemokrat am wohlsten unter den "einfachen Leuten". Entsprechend machen wir mit ihm einen ausführlichen Betriebsrundgang, ein kurzes Pressegespräch und ermöglichen noch ein kurzes Zwiegespräch zwischen meinem Kunden, dem Deutsch-Türken Deniz Cevikalp, und Kurt Beck, damit dieser verinnerlicht, in Pirmasens einen Landessohn zu haben, der gleichermaßen für vorbildliche Ausländerintegration wie für unternehmerische Dynamik steht.

Denn PKM produziert Hightech-Verpackungsmaschinen und plant 2012 eine Erweiterungshalle. Und wenn wir dank guter PR (Fotos, Film, Pressekontakte, intelligentes Protokoll) auch dafür sorgen, dass Beck gut aussieht, erinnert sich der Spitzenpolitiker umso eher wieder an die Mechatronik-Firma in Pirmasens. Und beim Sommerfest zeigen wir dann in einer lauen Sommernacht hunderten PKM-Kunden wie Procter & Gamble, Stihl oder Siemens via Film, dass sogar schon der Landesvater da war.

10Jun/110

Redakteure streiken für ihre Interessen

Mein geschätzter Kollege Bruno Bienzle, bis 2007 Lokalchef der Stuttgarter Nachrichten und seither im Ruhestand, hat jüngst einen Beitrag zum Tarifstreit der deutschen Redakteure mit ihren Verlegern verfasst. Angesichts von bis zu 25 Prozent niedrigeren Einstiegsgehältern für Berufsanfänger und Kürzungen beim Urlaubsgeld für Redakteure, die die Verleger vorsehen, sieht Bienzle den Qualitätsjournalismus in Gefahr.

So sehr ich seine Analyse bzgl. der Historie des deutschen Nachkriegsjournalismus' als "vierte Gewalt im Staate" teile, so wenig folge ich ihm in seiner These. Und dies aus mehreren Gründen: In Rußland bspw. verdienen die investigativen Journalisten, die Korruption und Bestechung aufdecken, nicht nur (fast) nichts, sie sind für ihren Mut auch an Leib und Leben bedroht.

Und aus eigener Erfahrung in drei Redaktionen, in denen ich 13 Jahre gearbeitet habe, kann oder muss ich sagen, dass es vielen Kollegen weder an Zeit noch Geld gefehlt hat. Eher an der erforderlichen Neugierde, Motivation oder vielleicht auch Intelligenz. Manche wurden lieber zynisch (oder faul) statt ihre Presse-, Informationsrechte und das Wissen ihrer - vom Verleger bezahlten (!!!!) - Ausbildung zu nutzen, Mißstände zu identifizieren und aufzudecken.

Wenn die Zeitungen heute in der Krise stecken, dann nicht nur wegen Internet und wachsendem Desinteresse der Leser, so meine feste Überzeugung, sondern auch wegen der Banalität des redaktionellen Angebots. Was die Redakteure den Politikern vorwerfen, mangelnde Kantigkeit, gilt vielfach auch für sie selbst. Kommentare bspw., die keinem weh tun und nicht angreifbar machen, sondern letztlich den Bericht daneben nacherzählen.

Dass wir uns richtig verstehen: Es gibt tolle Redakteure, die das Ohr am Leser haben, Skandale offenlegen und pointiert schreiben. Aber das scheint mir weniger mit dem Gehalt zu tun zu haben, denn mit einer ethischen Grundhaltung. Ich selbst habe als Redakteur manchen Rechtsstreit geführt und viele Leser zu Stellungnahmen veranlasst - Lob oder Widerspruch. Mein Lohn waren primär die Wertschätzung der Leser - und der Neid mancher Kollegen.

30Apr/110

Tour extrem im Tour-Magazin 05/2011

Highlight im Tour-Magazin: Chefredakteur Thomas Musch in unserem grün-weißen Tour-Trikot am Albula-Pass.

Highlight im Tour-Magazin: Chefredakteur Thomas Musch in unserem grün-weißen Tour-Trikot am Albula-Pass.

Über unsere Tour extrem 2010 von Göppingen nach Nizza, die unser elfköpfiges Peloton samt Begleitfahrzeug in zehn Tagen quer durch die Alpen führte, berichtet das Tour-Magazin in seiner Mai-Ausgabe. Chefredakteur Thomas Musch, mit dem ich die Freude habe, seit bald 30 Jahren befreundet zu sein, schreibt darin den Erfahrungsbericht eines alternden Mannes, der sich erstmals in seinem Leben einer solchen Tour aussetzt.

Mit dem Argument "der Chefredakteur des kicker spielt auch nicht in der Nationalmannschaft", hat Thomas immer wieder Erwartungen abgewiegelt, er sei ein riesen Biker. Im Gegenteil: Während wir Göppinger Freunde 2004 zum Mt. Ventoux und 2007 nach Biarritz unsere Männerträume verwirklichten, gönnte sich mein alter Pfadfinderfreund aus Leonberg-Höfingen solche Auszeiten nie. Pflichtbewußt feilte er statt dessen in München am Erfolg  seines marktführenden Titels.

Ende 2009 aber hatte ich ihm das Maul wässrig genug gemacht und die Gruppe um IT-Mann Stefan Schmid (früher Süßen) fühlte sich beehrt, mit dem Autor ihrer wichtigsten Freizeitlektüre Europas schönste Pässe zu fahren. In mühseliger Kleinarbeit hatten Otto Hammerich (Technik) und Mitfahrer Thomas Mürder das Filmmaterial von drei Kameras auf einen 70-Minuten-Film verdichtet, den wir am 26. März im Göppinger Staufenkino präsentierten. Und nun folgt die Reportage in einer Auflage von mehr als 100.000 Exemplaren. Wir sind schon Medienprofis.

22Mrz/110

Erfolg II: Qualitätspreis für Carl Stahl

Die Carl Stahl München GmbH hat den Bayerischen Qualitätspreis 2011 erhalten. Vorige Woche nahmen Geschäftsführer Rupert Hutterer (auf dem Foto 2.v.r.) und sein Führungsteam in München den Preis entgegen. Damit würdigt Wirtschaftsminister Martin Zeil das Engagement des Traditionsunternehmens, das u.a. Lastaufnahemittel mit einer Tragkraft bis zu 250 Tonnen für Stahl- und Presswerke herstellt.

Carl Stahl hat u.a. ein Dokumentationssystem eingeführt, in dem jeder Arbeiter jede gesetzte Schweißnaht stempelt. Allein diese Rückverfolgbarkeit - auch über jeden Schichtwechsel hinweg - löst eine erhöhte Achtsamkeit bei jedem Einzelnen aus, so dass die Fehlerquote tatsächlich bei nahezu Null liegt. Zudem werden wöchentlich die größten Fehler analysiert, um daraus zu lernen. Eine Ausbildungsquote von 22 Prozent zeugt davon, dass Carl Stahl ausschließlich auf eigenen Nachwuchs setzt, um eine solche (Fehlervermeidungs-)Kultur zu entwickeln.

Die Münchner, die zum Jahreswechsel einen Mitbewerber in Regensburg mit zehn Mitarbeitern übernommen hatten, erzielten 2010 mit 80 Beschäftigten und Kunden wie KraussMaffei, BMW oder Audi einen Umsatz von zehn Millionen Euro. Für dieses Jahr erwartet Hutterer ein Plus von zehn Prozent. Ich bin stolz und dankbar, für solche Firmen arbeiten zu dürfen. Wo ich früher Angestellter war, waren Kollegen oft (persönlich) beleidigt, wenn sie kritisiert wurden. So zementiert man Stillstand.

3Dez/103

Besuchertipp: Adventswald in Rudersberg

Der Adventswald in Rudersberg gilt unter Weihnachtsmarkt-Besuchern als Geheimtipp. Eher klein und gemütlich machen den Reiz dieses Weihnachtsmarktes 19 mächtige Tannen aus, die das Areal zwischen Altem Rathaus und evangelischer Kirche bewalden. Das Innere ist komplett mit Tannenreisig überdacht, so dass man sich wie in einer großen Höhle vorkommt. An diversen Ständen gibt es Glühwein und Bratwürste und Stehtische laden zumVerweilen ein.

2007 hatte Bürgermeister Martin Kaufmann den Adventswald erstmals initiiert und sich den Namen auch gleich als Wortmarke beim Patentamt in München schützen lassen. Dabei hatte er die Idee in Goslar zuvor gesehen und lediglich abgekupfert. Als aber Troisdorf Nordrhein-Westfalen seinen Weihnachtsmarkt gleichfalls Adventswald nannte, mussten die Nordrhein-Westfalen 3500 Euro an Rudersberg abdrücken.

Somit ist der Adventswald im Rems-Murr-Kreis weltweit einmalig. Geöffnet hat er noch dieses und kommendes Wochenende jeweils freitags von 17 bis 22 Uhr, samstags 12 bis 22 Uhr und sonntags 11 bis 20 Uhr. Viel Vergnügen - und besuchen Sie auch die Marienausstellung in der evangelischen Kirche.

29Okt/100

Profilmetall gewinnt Unternehmerpreis

Ministerpräsident Stefan Mappus (von links) gratuliert Daniela und Manfred Roth im Beisein von L-Bank-Chef Christian Brand zu dem mit 40000 Euro dotierten Unternehmerpreis des Landes.

Das war gestern Abend spannend: In der L-Bank wurden die Top Ten des diesjährigen Wettbewerbs um den Unternehmerpreis des Landes in umgekehrter Reihenfolge vorgestellt. Als der zweite NICHT die Profilmetall GmbH aus Hirrlingen war, wußte ich, dass mein Kunde diesjähriger Sieger ist. Damit würdigte die hochkarätige Jury, dass Daniela und Manfred Roth den handwerklichen Lohnfertiger der Baubranche mit 30 Jobs binnen zehn Jahren zu einem Engineering-Partner für Hightech-Unternehmen umgebaut hatten, der mit 100 Mitarbeitern Systemkomponenten liefert.

Entsprechend war und ist heute viel zu tun, vom Veranstalter das Siegerfoto anzufordern, den Pressebericht zu schreiben und freigeben zu lassen und schon mal die Tageszeitungen und IHK-Magazine an den Standorten Hirrlingen (Schwäbisches Tagblatt, Schwarzwälder Bote, GEA) und Marktheidenfeld (Mainpost) zu bedienen. Parallel müsste ich eigentlich noch gleich die Nachplatzierten anfragen, ob sie nicht auch bei uns Kunde werden oder zumindest diesen Presseservice buchen wollen.

Vor allem zeigt die Platzierung aber, dass wir tatsächlich fast ausschließlich für Markt- und Technologieführer arbeiten. Für die Platzierung war aber alles günstig: Die Roths leisten Spitzenleistung mit einem echten Produktionsbetrieb statt virtueller Simulation oder Handel, mit Daniela Roth steht eine telegene Unternehmerin mit an der Spitze und die Eheleute engagieren sich in Leonberg auf sehr eindrucksvolle Weise für straffällig gewordene Jugendliche. Und überhaupt sind die beiden, die sich beim Motorradfahren kennengelernt haben, sympathische Typen. Das belegten auch die 20 Mitarbeiter, die mit in die L-Bank gekommen waren und den Erfolg mit feierten. Herzlichen Glückwunsch!

7Okt/100

Es lebe die Moral: 23 Jobs weniger

Günter Wallraff, der Robin Hood des investigativen Journalismus, hat uns mal wieder eine Lektion erteilt. Einen Monat jobbte er verdeckt in einer Großbäckerei und berichtete anschließend in "Die Zeit" über die vorgefundenen Missstände bei Hygiene und Arbeitssicherheit. Die Folge: Der betroffene Bäcker macht nun seinen Laden dicht und die 23 Beschäftigten stehen auf der Straße, wie die Allgemeine Bäcker Zeitung ABZ in ihrer jüngsten Ausgabe berichtet.

Und was lernen wir daraus: Zum einen, dass ein aufgeweckter Journalismus möglich ist (warum lesen sich dann aber die Lokalzeitungen so langweilig?), zum anderen aber auch, dass die Grenze zwischen Opfern und Tätern fließend verläuft. Es wäre interessant zu hören, wie die 23 Bäckereiangestellten, die Wallraff als Opfer sah, sich nun fühlen. Immerhin will er sie aus seinem Vermögen unterstützen.

Da könnte er auch gleich vielen freien Journalisten ein paar hundert Euro überweisen. Denn wie die deutschen Medien Beiträge und Fotos ihrer freien Mitarbeiter honorieren - und ich meine jetzt nicht die Goldenene Hochzeit im Lokalblatt - spottet jeder Beschreibung. Und unabhängig ist auch ein Wallraff nicht. Mir fällt da eine Großbäckerei ein, die vor gut zehn Jahren pleite ging, weil viele Bäcker oft blau machten, Waren verbrennen ließen oder wenn sie da waren, stangenweise Zigaretten klauten, die unbewacht in den frühen Morgenstunden für die Auslieferung in die Filialen bereit lagen.

14Jul/100

Melodiengeber gewinnt Innovationspreis

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Ein computergesteuerter Melodiengeber hat die Jury beim 8. Innovationspreis für Technik in Salach überzeugt: Das Trio der Werkrealschule Böhmenkirch, die erstmals am Wettbewerb teilgenommen hatte, kam auf den ersten Platz, weil die Verknüpfung von Hard- und Software sehr durchdacht war. Mit dem Wettbewerb, an dem Realschüler von kreisweit sechs Schulen mit 12 Projektarbeiten teilnahmen, will die Heldele-Stiftung unter jungen Leuten das Interesse an Technik fördern.

Bereits zum achten Mal lobte die Stiftung 4500 Euro Preisgeld aus, um das sich 19 Schüler bewarben. Mit Böhmenkirch und Rechberghausen waren erstmals zwei weitere Schulen vertreten. Und: Der Trend geht weg vom hohen Materialeinsatz hin zu Intelligenz und Witz und hin zu Zweier- und Dreierteams. Eingereicht werden konnten Arbeiten, die im Technikunterricht entstanden sind.

Dass der Wettbewerb zunehmend zur Marke wird, zeigte die Menge der eingereichten Projekte, die mit 17 einen neuen Rekord erreichte. Die dreiköpfige Jury um Bernd Merda, der ehrenamtlicher IHK-Prüfer ist, führte deshalb eine Vorauswahl ein und ließ schließlich zwölf Projekte zu, die gerade noch handhabbar sind innerhalb eines Tages. Offenbar ist es also hilfreich, dass wir auch für diesen Wettbewerb die Pressearbeit machen.

Heldele-Geschäftsführer Bernd Forstreuter führt ausgerechnet heute ein Interview mit Petra Walther vom Trainer-Fachblatt managerSeminare, das sich auch für die Nachwuchsförderstrategien des Salacher Elektrotechnikspezialisten interessiert. Denn der 500-Mann-Betrieb steht seit Jahren in Konkurrenz mit Topp-Arbeitgebern wie Mercedes, Porsche oder Bosch um die besten Talente.