leonhard fromm der medienberater

13Aug/102

Britsch boxt in Erfurt gegen Italiener

Neben dem WM-Fight im Cruisergewicht mit Marco „Käpt´n“ Huck gegen Matt Godfrey am Samstag, 21. August,  präsentiert sich in der Erfurter Messehalle auch Deutschlands Mittelgewichts-Hoffnung Dominik Britsch. Der Neckarsulmer, der in Berlin bei Ulli Wegner im Sauerland-Boxstall trainiert, blieb bisher in 19 Profikämpfen ungeschlagen.

In der Landeshauptstadt Thüringens will der 22-jährige Abiturient, der bereits als Elftklässler seinen ersten Profi-Kampf bestritt, gegen den Italiener Lorenzo Cosseddu den nächsten Erfolg einfahren. „Dominik Britsch ist ein Juwel“, lobt Trainer Ulli Wegner den Neckarsulmer. Dessen Vater Jürgen kenne ich noch aus meiner Schulzeit, weil ich selbst aus der Audi-Stadt mit ihren 25000 Einwohnern stamme.

„Er ist seinen Trainingskollegen schon jetzt in so ziemlich allen Fragen - also im technisch-taktischen Bereich, aus athletischer Sicht und von der generellen Trainingseinstellung her - überlegen", sagt Wegner über Britsch. Nach dem Gewinn der IBF-Junioren-WM gehe es darum, seine Leistungsstärke im Wettkampf auch gegen erfahrene Gegner weiter zu bestätigen.

Vermutlich wird der auf acht Runden angesetzte Kampf als Aufzeichnung in der ARD nach dem Huck-Fight ausgestrahlt. Nachdem es immer schwieriger wird, im Juniorenbereich für Britsch adäquate Gegner zu finden, kann er sich nun gegen Cosseddu bewähren. Der 27-jährige Italiener ging aus 32 Profikämpfen bislang 23 Mal als Sieger hervor und holte fünf Unentschieden.

Britsch sucht übrigens noch Sponsoren. Dank seiner Bildung, seiner schwäbischen Wurzeln, seiner Erfolge und seiner hohen Medienpräsenz, insbesondere in der ARD, bietet er nicht nur thematisch viele Anknüpfungspunkte, sondern auch einen hohen Werbewert. Ich möchte hier nur daran erinnern, dass ich auch meinen Kunden Carl Stahl rechtzeitig mit Cruiserboxer Firat Arslan zusammen gebracht hatte, ehe dieser Weltmeister wurde. Ticket-Hotline für die Box-Gala in Erfurt ist übrigens die 01805-570044.

26Mrz/100

Britsch boxt morgen Nacht in Detroit

Morgen in Detroit: Neben Artur Abraham boxt Dominik Britsch um seinen 18. Sieg im 18. Kampf.

Morgen in Detroit: Neben Artur Abraham boxt der Neckarsulmer Dominik Britsch um seinen 18. Sieg im 18. Kampf.

Das ist der Hammer: Der Neckarsulmer IBF-Juniorenweltmeister Dominik Britsch boxt morgen Nacht in der Joe-Louis-Arena in Detroit. Erst 22 Jahre alt und bereits ein solcher Erfolg! Doch mit 17 Siegen in 17 Profi-Kämpfen, von denen die wenigsten über die volle Distanz gingen, hat der Abiturient seine Qualitäten unter Beweis gestellt. Bereits als Elftklässler hatte der Mittelgewichtsboxer bei Sauerland einen Vertrag unterschrieben.

Neben Artur Abraham, der in dieser Nacht den Hauptkampf gegen Andre Direll (27) bestreitet, ist der Schwabe der Liebling von Ulli Wegner. Der Erfolgstrainer attestiert dem Sohn von Jürgen Britsch, der einst selbst Deutscher Meister bei den Amateuren war, ein Ausnahmetalent und ist sich sicher, dass der Youngster in naher Zukunft in seiner Gewichtsklasse Weltmeister wird.

Britsch tritt gegen den US-Amerikaner Matt Berkshire an, der bislang nur einen seiner zwölf Profi-Kämpfe verlor. Die Kämpfe werden in der Nacht zum Sonntag von der ARD von 3.15 bis 5.55 Uhr übertragen. Nachdem ich als gebürtiger Neckarsulmer Jürgen Britsch noch aus meiner Jugendzeit kenne, bin ich nahe an der Familie dran. Und weil ich viel mit Firmen zu tun habe, würde ich mich freuen, auch für Britsch einen Sponsor zu finden, wie es sich 2007 zwischen der Carl Stahl GmbH und dem späteren Cruiser-Weltmeister Firat Arslan gefügt hat. Denn im Verhältnis zum Werbewert dank der TV-Übertragungen mit hohen Zuschauerquoten und Fotos in der Presse ist der Preis ein Schnäppchen.

5Nov/090

ARD-Boxnacht kommt aus Ludwigsburg

Fit für Ludwigsburg: Dominik Britsch auf dem Neckarsulmer Wahrzeichen, dem Scheuerberg.

Fit für Ludwigsburg: Dominik Britsch auf dem Neckarsulmer Wahrzeichen, dem Scheuerberg.


Die neue Sportarena in Ludwigsburg, die mehr als 7000 Besucher fasst, ist am Samstag, 5. Dezember, ab 19 Uhr Austragungsort für eine ARD-Boxnacht. Im Mittelpunkt steht der WM-Fight von Marco Huck, gegen den ursprünglich längst Ex-Weltmeister Firat Arslan hätte antreten sollen. Sicher ist der Kapt'n, wie Marco in der Szene genannt wird, ein attraktives Live-Erlebnis.

Dass der Vorverkauf aber so gut läuft (Tickets ab 23 Euro aufwärts), liegt sicher auch an dem Neckarsulmer IBF-Junioren-Weltmeister Dominik Britsch, der im Vorprogramm antritt. Der 21-jährige Mittelgewichtler aus Neckarsulm verteidigt erstmals quasi vor der eigenen Haustür seinen Titel. Den Abend bestreitet übrigens die Sauerland Event GmbH aus Berlin, bei der Huck und Britsch unter Vertrag stehen.

Spätestens seit wir jüngst in unserem Kundenmagazin über Britsch geschrieben haben, häufen sich auch bei uns die Kartennachfragen. Schließlich haben einige Kunden und Freunde des Medienberaters noch die gemeinsamen Besuche von Boxabenden mit Firat Arslan in Budapest, Dresden oder Stuttgart in lebhafter Erinnerung. Wie meinte kürzlich ein Freund: Ich sei für viele Menschen zum Botschafter des Boxsports geworden.

Am Samstag, 05.12. erhalten auch mindestens drei freie Mitarbeiter und Praktikanten unseres Büros die "niederen Weihen". Beim Weihnachtsessen mit dem Team am Vorabend gebe ich persönlich eine Einführung, warum Boxsport nicht nur etwas "für gewaltbereite Männer ist", wie Laien gerne unterstellen. Karten gibt es übrigens noch unter www.boxen.com oder bei Jürgen Britsch in Neckarsulm.

25Sep/090

Duell der Unbesiegten: Britsch gegen Cardarello

Auch i seinem 12. Profi-Kampf überzeugte Dominik Britsch im Ring. Am 17. Okrober ist es wieder so weit. FOTO: SE

Auch i seinem 12. Profi-Kampf überzeugte Dominik Britsch im Ring. Am 17. Okrober ist es wieder so weit. FOTO: SE

IBF-Junioren-Weltmeister Dominik Britsch (15-0, 5 K.o.´s) muss am 17. Oktober in der Berliner o2 World, in der am gleichen Abend Arthur Abraham zum Super Six World Boxing Classic-Fight gegen Jermain Taylor in den Ring steigt, im Mittelgewicht seinen Titel gegen den 23-jährigen Italiener Adriano Cardarello (9-0, 2 K.o.´s) verteidigen.

Cardarello blieb bislang als Profi ungeschlagen. Nachdem er im August 2006 mit einem technischen K.o.-Sieg in Runde eins gegen Miroslav Csaszko einen erfolgreichen Einstand bei den Profis gefeiert hatte, eroberte er im Oktober 2008 gegen den Argentinier Ignacio Lucero Fraga die IBF-Junioren-WM im Halb-Mittelgewicht. Diesen März folgte eine Titelverteidigung gegen den Weißrussen Andrey Salakhutdzinau.

"Und jetzt will er meinen Mittelgewichts-Titel haben," sagt der 21-jährige Britsch, den Ulli Wegner trainiert. Seit 17. September ist das Duo mit Arthur Abraham in Zinnowitz auf der Insel Usedom, wo der Erfolgstrainer den beiden Boxern beim Sparring und bei Strandläufen zum letzten Feinschliff verhilft für die Fights in Berlin vor 14.000 Zuschauern in der Halle und Millionen im ARD.

Britschs Vater Jürgen ist zuversichtlich, dass sein Sohn gewinnt. "In seiner bisherigen Karriere hat Dominik nur 55 Prozent seines Könnens gezeigt, weil er im Ring noch nie richtig unter Druck stand." Auch nehmen immer mehr Medien den 21-jährigen Abiturienten in den Blick, was die Anfragen nach Homestorys und Veröffentlichungen belegen. Karten-Hotline für die Veranstaltung in der o2 World: 01803-206070.

23Aug/092

Britsch am Samstag gegen Italiener

Dominik Britsch gibt sich den letzten Feinschliff vor seinem 15. Profi-Kampf am Samstag

Dominik Britsch gibt sich den letzten Feinschliff vor seinem 15. Profi-Kampf am Samstag in Halle. FOTO: Sauerland

IBF-Junioren-Weltmeister Dominik Britsch (Foto) trifft in seinem 15. Profi-Boxkampf am Samstag (29.08.) im Gerry Weber Stadion in Halle (Westf.) auf den Italiener Salvatore Annunziata (11-2-3, 2 K.o.´s). „Das wird kein leichter Kampf“, so der 21-jährige Mittelgewichtler, der sich derzeit im Trainingslager in Kienbaum den letzten Feinschliff für den Einsatz in Ostwestfalen holt.

„Annunziata ist Rechtsausleger. Das heißt, ich muss mich in den letzten Sparringseinheiten noch umstellen. Doch ich glaube, das bekomme ich hin“, sagt der noch ungeschlagene Neckarsulmer Sauerland-Fighter. Der letzte Rechtsausleger, den der Abiturient vor den Fäusten hatte, war im Januar 2007 der Franzose Frank Haroche Horta.

Den Titel des IBF-Junioren-Weltmeisters hatte sich Annunziata im Dezember 2006 erkämpft. Drei Titelverteidigungen folgten, ehe der heute 26-Jährige den Junioren-Titel aufgab, um im Seniorenbereich für Furore zu sorgen. In den letzten beiden Kämpfen lief es für den am Golf von Salerno geborenen Kämpfer mit zwei Niederlagen in Folge nicht gut. „Ich werde ihn nicht unterschätzen“, so Britsch, der im Vorprogramm von Cruisergewichtler Marco Huck boxt, dessen Kampf live auf ARD übertragen wird.

Zeitgleich findet in der Göppinger EWS-Arena die Players Night statt, mit der die neue Saison von Handball-Erstligist Frisch Auf eingeläutet wird. Die ehemalige Hohenstaufenhalle wurde in knapp zwei Jahren für 18 Millionen Euro umgebaut, erweitert und um eine Schulsporthalle ergänzt, die nach den Spielen als VIP-Raum zur Verfügung steht.

18Jun/090

Boxen in der Liga traut sich keiner

Posieren für die Premiumproduktlinie Condor: Firat Arslan (l.) und Carl Stahl-Geschäftsführer Wolfgang Schwenger. FOTO: CARL STAHL

Posieren für die Premiumproduktlinie Condor: Firat Arslan (l.) und Carl Stahl-Geschäftsführer Wolfgang Schwenger. FOTO: CARL STAHL

Nachdem die mit Abstand meistgelesenen Beiträge meines Blogs die sind, in denen ich über das Boxen schreibe, wendet sich der heutige Beitrag exklusiv an diese Zielgruppe: Hätten Sie gewußt, dass in 55 württembergischen Vereinen 1355 Jugendliche bis 18 Jahren regelmäßig den Faustkampf trainieren? Über 18 bis 26 Jahre sind es dann gerade noch 905. Diese Zahlen liefern die Stuttgarter Nachrichten heute.

Am Mannschaftswettbewerb nimmt demnach überhaupt kein Club teil. Hört man sich bei den Trainern in den Vereinen und Box-Gyms um, z.B. bei Lothar Schumann in Göppingen oder Jürgen Britsch in Neckarsulm, dann heißt es immer wieder: Trainieren und Muckis aufbauen wollen die Jungen schon. Den vollen Körperkontakt, also dorthin gehen, wo es wehtut, wollen sie aber nicht.

Die Folge: Die 1. Liga umfasst bundesweit nur vier Mannschaften, von denen das "Boxteam Nord" sogar ein Zusammenschluß dänischer und schwedischer Boxer ist. Denn ein Verein muss wenigstens in acht Gewichtsklassen starten, will er am Liga-Betrieb teilnehmen. Und weil es nur wenige gute Boxer gibt, treten die nur gegen Geld an oder versuchen es gleich als Profis. Deshalb ist auch die 2. Liga eingleisig mit fünf Teams und die 3. Liga nur zweigleisig mit zehn Teams.

Werbung für den Boxsport sind aber der Süßener Firat Arslan, der sogar kurzweilig Weltmeister war, und der Neckarsulmer Junioren-Weltmeister Dominik Britsch. Und wenn ein Athlet wie Arslan sogar noch attraktive Werbeverträge erhält, strahlt das auf die Wertigkeit der Sportart aus. Der Erfolg des Deutsch-Türken fiel zusammen mit der Markteinführung der Premiumproduktlinie Condor des Süßener Seil-, Hebe- und Sicherheitstechnikspezialisten Carl Stahl GmbH, so dass es sich anbot, gemeinsame Sache zu machen. Mit dem Sponsoringcoup kam der Mittelständler sogar ins Fernsehen und erhielt Rückmeldungen aus zahlreichen internationalen Niederlassungen.

11Mai/090

Dominik Britsch hat am Samstag gewonnen

Seinen unbequem boxenden Gegner hat der Neckarsulmer Mittelgewichtsboxer Dominik Britsch am Samstag klar nach Punkten besiegt. Jede Runde ging an den 21-jährigen Neckarsulmer, der damit im 14. Profi-Kampf den 14. Sieg holte. Sein Gegner war meist in der Defensive und wollte nur „überleben“. Aber auch solche Leute musst man erst mal boxen und daraus für die Zukunft lernen.
Ende Juni soll Britsch, der amtierender IBF-Juniorenweltmeister ist, seinen Titel verteidigen. Denkbar wäre, dass dies im Rahmen einer ARD-Boxnacht geschieht, in der die Cruiser-Paarung Firat Arslan vs. Marco Huck neu angesetzt wird. Denn nachdem der Süßener Deutsch-Türke aus dem Universum-Boxstall verletzungsbedingt hatte passen müssen, trat der Bielefelder Sauerland-Fighter gegen den Ukrainer Witali Rusal an, den er in der 5. Runde ausknockte.

 

13Apr/080

Faszination Boxen

Viele Bekannte sind verwundert, wenn sie hören, dass ich mit Box-Weltmeister Firat Arslan befreundet bin, der am Samstag, 3. Mai 2008, seinen WM-Titel im Cruisergewicht erstmals verteidigt gegen den US-Amerikaner Darnell Wilson. Selbstverständlich bin ich wieder am Ring dabei - und bringe Freunde mit, denen diese Welt zuvor fremd war. Für unsere Verbindung sorgte die Pressearbeit. Denn nachdem ich den Deutsch-Türken erstmals live boxen gesehen hatte und hierbei erfuhr, dass er nur sieben Kilometer von mir entfernt in Süßen wohnt, war mein Interesse entflammt, diesen martialischen Mann kennen zu lernen. Es stellte sich aber auch die Frage, weshalb ich zuvor nie von diesem Fighter erfahren hatte, obwohl ich doch täglich intensiv die Tageszeitung las. Fakt ist, dass seit ich ihn kenne, die Berichterstattung über ihn einen angemessenen Umfang einnahm. Spätestens mit dem WM-Fight am 24.11.2007 in Dresden gegen Virgil Hill setzte dann ohnehin der übliche Presserummel ein. Weil aber gerade die Geschichten davor und der einsame, lange Weg (und Kampf) als Nobody in die Weltranglisten so hart (und interessesant) ist, beobachte ich nun auch den Neckarsulmer Mittelgewichtsboxer Dominik Britsch aus der Nähe. Der 20-Jährige wird seinen 9. Profi-Kampf am 19. Juli 2008 absolvieren.
Was mich am Boxen fasziniert? Die faire Auseinandersetzung Mann gegen Mann. Hier kann nicht - wie im Business - der Gegner heimlich attackiert werden. Hier findet alles auf öffentlicher Bühne statt und Millionen Menschen schauen zu. Das ist Emotion pur. Und: Es ist vermutlich die härteste Art, sein Geld zu verdienen, bedenkt man den Trainingsfleiß und die Disziplin, die von der Ernährung bis zum Lebenswandel und zum Zeitmanagement reichen.