Film über Beck bei PKM Packaging online
Mit 50 Mitarbeitern macht PKM Packaging aktuell 6 Mio. Euro Umsatz. Das Unternehmen, das der Ex-Manager Deniz Cevikalp im Sommer 2011 gekauft hatte, ist Marktführer für langsam getaktete und schwer gewichtige Verpackungen. In der Fachsprache ist der Pirmasenser Sondermaschinenbauer ein Tertiärverpacker, der bspw. einzeln verpackte Zahnbürsten von Oral B (Procter & Gamble) oder Batterien von Varta vollautomatisch in größere Gebinde umverpackt.
Die Maschinen sind hierfür entsprechend mit Sensoren ausgestattet, die abzählen oder abwiegen. Der Deutsch-Türke Cevikalp, der bis Ende 2015 den Umsatz auf 12 Mio. Euro verdoppeln will, hat es geschafft, Rheinland-Pfalz' Ministerpräsident Kurt Beck für einen Betriebsbesuch zu interessieren. Für unsere Agentur war das Anlass genug, neben klassischer Pressearbeit auch einen Film zu produzieren, der seit heute auf Youtube in meinem Account steht.
Design Talk mit Manfred Gotta
Mit mehr als 70 Besuchern hatte der 8. Ammerbucher ! Design Talk am 17. Oktober mit Namenspapst Manfred Gotta eine Rekordbeteiligung. Üblich waren bislang maximal 50 Teilnehmer. Aber „Design – wie wird mein Produkt zur Marke“ traf offenbar den Nerv vieler Entscheider und SWR-Moderator Markus Brock gelang es trefflich, den schillernden Gast in Szene zu setzen.
„Meine Kernkompetenz ist Wirtschafts-Kisuaheli“, fasst der gebürtige Hesse seine Arbeit zusammen, der er seit 1986 hauptberuflich nachgeht und gibt ein Beispiel. Denn egal, wo auf der Welt sich Menschen unterhalten, sobald das von ihm kreierte Kunstwort „Twingo“ fällt, denkt jeder an einen „knuffigen Kleinwagen“.
Einig waren sich Gastgeber Jürgen R. Schmid und Gotta in vielem: In der Herangehens- und Arbeitsweise; dass man konsequent seinen Weg gehen muss und dass ein Produkt nur dann ein Erfolg wird, wenn Produkt, Name und Design stimmen. Die Gäste, die noch lange bei Wein und Häppchen blieben und mit Gotta über Namen, Marken und Design fachsimpelten, waren von dem Abend begeistert und vielfach inspiriert für ihre weitere Arbeit.
Busunternehmer differenziert sich

Binnen Minuten überall servierfähig: Busunternehmer Günter Eisemann schneidet auf dem Rastplatz vor seinem Bus in der Dunkelheit warmen Fleischkäse auf, der die Reisenden bei Laune hält. FOTO: WEINREICH
Bevor ich mich in den kommenden Tagen zu meiner Auszeit in der Nordsee auf einem Zweimaster und am Ruder der "Ambulant" äußere, möchte ich hier eine Impression von unserer Rückreise erzählen. Denn Hin- und Rückfahrt machten das Öhringer Busunternehmen Günter Eisemann, weil dieses mit seiner Verpflegung bereits im Vorjahr unsere Organisatorin beeindruckt hatte.
Seit gestern weiß ich warum: Der 1971 gegründete Familienbetrieb verfügt nur über zwei Linienbusse und einen Reisebus und doch schafft es der 62-jährige Chef, sich am Markt zu differenzieren. Denn der Reisebus führt einen kompletten Garofen mit, in dem der Fahrer wahlweise Nusszopf für den Mittagskaffee oder Fleischkäs für das deftige Vesper vorbereitet.
Gleich zweimal hat der rührige Unternehmer uns gestern auf der Heimreise begeistert. An der holländisch-deutschen Grenze machten wir den ersten Stop und fluchs waren zwei Biertische zu einer Theke aufgebaut, an der die Reisenden wahlweise Kaffee, Tee, zweierlei Nusszopfsorten und Schokolade erhielten. Auch an die Müllentsorgung war gedacht. Am Abend setzte der Chef nach drei Stunden weiterer Fahrt noch einen drauf.
Aus dem Garofen gab es warmen Fleischkäs, den er mit dem Elektromesser ebenso in Scheiben schnitt, wie er die mitgeführten Weckle öffnete. Zur Selbstbedienung standen Senf, Ketchup, Gurken, gekühlte Getränke und Servietten bereit und binnen Minuten hatte jeder einen belegten Wecken in der Hand. Mehr noch: Zum Nachtisch kredenzte der emsige Hohenloher mit viel Herzlichkeit erneut Schokolade und wahlweise sechserlei Liköre und Brände.
Später im Bus erzählte er (mir), dass er diese Art von Gastfreundschaft seit den Gründungsjahren pflegt und seither immer mehr perfektioniert hat. So lies er neben dem Ofen drei Kühlschränke und ein separates Aggregat einbauen, das die Geräte mit Strom versorgt. So bietet er familienfreundliche Touren bis nach Island oder in die Karpaten an, wo er an lauschigen Plätzen ganze Grillpartys herbeizaubern kann. Damit seien die Reisegruppen flexibler, die Gruppe wächst schneller zusammen und darüber hinaus sparen die Teilnehmer noch Geld, weil die Selbstversorgung günstiger ist als teure Rasthofverpflegung. Glückwunsch, Herr Eisemann, zu soviel unternehmerischer Dynamik.
Aton-Solar sponsert Kachelmannwetter
Wetterexperte Jörg Kachelmann bewegt die Gemüter: Mein Schweizer Patenkind Mirijam schickte mir kürzlich diesen Link, weil sie wußte, dass ich beruflich mit dem Prominenten zu tun habe. Zwar verstehe ich das Schwyzerdütsch in diesem Rapp-Song nicht. Aber ich höre, dass offensichtlich auch diese jungen Männer große Sympathie für den Wahlschweizer empfinden.
Der Produzent ist offenbar mit meiner Nichte befreundet und studiert gleichfalls noch. Wie sie mir mailt, hat sie ihrem Freund Lucien längst empfohlen, mich mal kennenzulernen. Es ist doch immer bereichernd, in die junge Generation hinein Kontakte zu haben und dann auch noch zu den Kreativen und den Machern. Das wirkt wie eine dauerhafte Frischzellenkur für unser Büro zum Wohl unserer Kunden.
Meine grauen Zellen waren offenbar auch noch frisch genug, meinem Kunden Aton-Solar Jörg Kachelmann als Werbeträger zu empfehlen. Schließlich lebt der Laichinger Großhändler für Photovoltaik-Anlagen vom Sonnenschein. Und wer könnte diesen präziser prognostizieren als eben Kachelmann. Und beide machen sich Gedanken über den Klimawandel. So kontaktierte ich den Prominenten im Juni und stieß die Kooperation an.
Gestern präsentierte Kachelmann in seinem gleichnamigen Wetter-Kanal erstmals seinen neuen Sponsor und sagte in seiner unverwechselbar ironisch-flapsigen Art zwei Sätze dazu. Aber das ist erst der Anfang. Weitere Aktivitäten werden folgen, schließlich möchten Kachelmann und ich die Bekanntheit des soliden PV-Großhändlers weiter steigern. Seinen Deal mit dem trotz Freispruchs vielfach noch umstrittenen Wetterprofis halte ich für gleichermaßen clever wie mutig.
Und bzgl. Kachelmann darf ich sagen: Der persönliche Umgang mit dem durch den Vergewaltigungsvorwurf "gefallenen Prominenten" bestätigt mich darin, nicht nur PR-technisch, sondern auch charakterlich die richtige Initiative ergriffen zu haben. Der Mann hat trotz aller Verwundungen und Verletzungen ein gutes Gespür dafür, was angemessen ist, hat seinen Witz bewahrt und ist ein fairer Geschäftspartner.
Bisschen Unterstützung für jungen Musiker

Will mit eigenen Titeln Profi-Musiker werden: Gitarrist und Sänger Nikola Sofranac. Foto: Axel Busch
Als ich vor Jahren am Göppinger Freihof-Gymnasium ein Schülerzeitungs-Projekt machte (im Landeswettbewerb belegten wir den 1. Platz!), lernte ich Nikola Sofranac kennen. Der Sohn serbisch-montenegrinischer Eltern fiel mir als kluger Kopf (und Mädchenschwarm) auf. Weil er viel Musik machte, hatte er keine Zeit für die Schülerzeitung, lies sich als besonnener Schülersprecher aber gelegentlich blicken.
2008 machte er das Abitur (G8) und kürzlich traf ich ihn zufällig wieder. Er erzählte, dass er sein Studium abgebrochen habe und unbedingt Berufsmusiker werden will. Das Zeug dazu hat er, wie einige Preise von Nachwuchsfestivals und Demo-CDs mit eigenen Titeln belegen. Nur: Der Weg in die professionelle Spitze ist verdammt steil und eng. Das weiß ich von "meinen" beiden Box-Profis.
So trafen wir uns kürzlich, um ein bißchen Strategie für ihn zu machen bzgl. Marketing, Preisbildung etc. und ich textete ihm ein Porträt, das er zusammen mit diversen Fotos an die Medien geben kann und konnte. Ein erster Bericht erschien prompt am Samstag, 6. August, in der NWZ. Diese Veröffentlichung kann er nun seinerseits Briefen beilegen, die er an Veranstalter, Manager oder Plattenlabel schickt.
Mich beeindruckt die Hartnäckigkeit, mit der dieser junge Mann aus einfachen Verhältnissen seinen Weg geht, Verantwortung für sich übernimmt und versucht, seinen Traum wahrwerden zu lassen. Ich glaube, in dieser Haltung habe ich mich 2001 auch selbstständig gemacht -und habe es seither nie bereut. Nun habe ich in meinem Netzwerk schon einige Kontakte zu seinen Gunsten aktiviert (und immer die Veröffentlichung mitgemailt).
Weil ich noch weitere junge Musiker kenne, z.B. die Country-Band von Hannes aus der Nähe von Pforzheim, könnte ich mir vorstellen, zwei, drei solchen Formationen mal ein Forum zu bieten, zu dem ich 200 Leute aus meinem Umfeld einlade. Denn zum einen mögen die alle auch relaxte Partys und zum anderen sind die alle auch ihren Weg gegangen, sonst wären sie nicht meine Freunde und Bekannten. Und weil viele von denen auch irgendwo Entscheider sind, könnte dies den jungen Leuten weiterhelfen. Denn: The show must go on.
Geo-Cleaner sucht Mitstreiter
Mein Freund Christian aus München hat sich voriges Jahr beim Spazierengehen immer darüber geärgert, dass an der Isar, im Park oder seinem Wohnquartier überall soviele Papierchen, leere Zigarettenschachteln und anderer Unrat umherlagen, die ihn störten. Statt aber nach dem Stadtreinigungsamt zu rufen, sich über mangelnde Erziehung junger Leute zu ärgern oder einen Leserbrief in der Süddeutschen zu schreiben, entschloss sich mein Freund, ab sofort täglich ein Stück Müll aufzuheben.
Christians Klugheit zeigt sich wieder darin, dass er ein Stück - täglich - aufhebt. Und nicht wie ich, sofort den halben Stadtwald auf einmal reinigen würde, um anschließend cholerische Anfälle zu bekommen. Ich glaube, sein Verhalten nennt man nachhaltig. Und weil der Manager zwei Jahre, die ihn prägten, in den USA studiert hat, versucht er sein Verhalten zu duplizieren. Kurz: Die Geo-Cleaner-Idee war geboren.
Zum Jahreswechsel gründete er mit sechs Freunden in seinem Haus in Ismanig den zugehörigen Verein (aus terminlichen Gründen konnte ich nicht Gründungsmitglied werden), schaltete die Homepage scharf, gründete auf Facebook eine Gruppe und brachte visitenkartenartige Reminder in Umlauf, die ich auch stets bei mir trage. Seit einigen Monaten bin ich Vereinsmitglied und zahle einen Jahresbeitrag, um die Idee in die Breite zu tragen. Eine weitere Maßnahme ist dieser Blogeintrag.
Deshalb die Bitte, liebe Leser, gehen Sie auf die Homepage www.geo-cleaner.com und registrieren Sie sich. Tragen Sie die Idee evtl. in Ihrer Familie, Ihrer Firma oder Ihrer Schule in die Breite, so dass wir immer mehr "Aufräumer" werden, die nicht mehr nach dem Staat oder anderen anderen rufen, sondern einfach anfangen. Jeder in seinem Bereich. Denn wenn sich der Einzelne verändert, verändert sich die Welt.
Witziger Film mit einfachen Mitteln
Mit absolut einfachen Mitteln hat die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) der Diözese Rottenburg-Stuttgart einen sehr ansprechenden Film produziert: Mit einer dichten Abfolge von Fotos, die über den Tisch gezogen werden, visualisiert der Sprecher, der Göppinger KAB-Regionalsekretär Akos Csernai-Weimer, die Informationen, die er in dem kurzweiligen Filmchen von 1:34 Minuten Dauer gibt.
Akos' Beispiel, den ich seit 30 Jahren aus der diözesanen Jugendarbeit (DPSG) kenne, zeigt mehreres: Auch mit einfachen Mitteln kann man große Wirkung erzielen. Statt eines (langweiligen) Textes lassen sich die Informationen in einen unterhaltsamen Film verpacken und via Verbreitung auf Youtube ist man auch noch Teil der Social-Media-Society.
Mehr noch: Über die Informationen hinaus transportiert der Film über die altehrwürdige KAB mit langer Tradition innerhalb der katholischen Kirche auf diese Weise das Image "wir sind modern, witzig und sympathisch". Ich kann Akos zu seinem Filmprojekt nur beglückwünschen und hoffen, dass auch dieser Blog-Eintrag zur weiteren Verbreitung des Films beiträgt - und zur Nachahmung. Bislang hatte er 198 Klicks. Immerhin.
Wie die Wirtschaft von Kunst profitiert
Vor der beeindruckenden Kulisse von mehr als 200 Jahre alten Hochöfen, Turbinen und Webstühlen haben Mitarbeiter meines Büros in Dortmund einen Film produziert. Das Thema: Warum kreatives, künstlerisches Denken der Wirtschaft gut tut. Dies war das Thema eines Symposiums der Erfinderwerkstatt ID factory der TU Dortmund, unterstützt von der Preissing AG.
700 Wissenschaftler, Künstler und Unternehmer ließen sich beispielsweise von Neurobiologe Gerhard Hüther erklären, dass Erfolg im Kopf nur mit Begeisterung entsteht, die am ehesten durch gemeinsame Kreativität angeregt wird. Konkret helfen Studenten unterschiedlichster Fakultäten in der ID factory seit zwei Jahren Unternehmen: Sie analysieren Unternehmen konzeptionell auf ihr Wesen – um daraus Kunstobjekte zu gestalten.
Dies können Videoinstallationen, Skulpturen oder Plakate sein, die den Unternehmern einen anderen Blick auf ihr Tun eröffenen. Ein Fan dieser Arbeit ist Guido Kohnen. Sein Ingenieurbüro IKB aus Freinsheim bei Mannheim will schleichender Betriebsblindheit vorbeugen. Das Thema Schallschutz im Städtebau griffen die Studenten deshalb auf. Heraus kamen Pusteblume-Häuser, Lichtquellen aus Lärm, schockgefrorener Schall, High-Heels mit Gummi-Dämmung oder wattierte Kirchen.
Zwar ist keines dieser Werke eins zu eins realisierbar. Doch der IKB-Chef, der Städte wie Frankfurt, Mannheim oder Esslingen in Sachen Schallschutz berät und Gutachten zur Siedlungspolitik erstellt, ist seither lockerer im Kopf. Diesen Blick über den Tellerrand kann der Sachverständige gut gebrauchen. Statt wie bisher vorwiegend Verkehrsführung, Energiefluss und Lufthygiene zu betrachten, sieht er nun auch Softfacts wie demographischer Wandel, Landflucht oder Modetrends.
Immer neue Ideen: Der schwarze Brad
Ein Beispiel für Kreativität im Zeitalter des Internets ist der schwarze Brad: Der Kölner Werbemann spricht zweimal täglich in seinem Viertel private Glückwünsche, gewerbliche Angebote oder Secondhand-Offerten und Gesuche. Die Idee ist dem "Schwarzen Brett" entlehnt, an das früher Angebote gepint wurden. Je nach Textlänge nimmt der schwarze Brad zehn bis 40 Euro für eine Durchsage.
Das Interessante: Die Beiträge werden gefilmt und auf Youtube gestellt. So lässt zum Beispiel ein Gastronom regelmäßig seine Tageskarte verlesen, entlaufene Katzen werden auf diese Weise gegrüßt oder der Oma wird zum 80. Geburtstag gratuliert. So verschmelzen die Tradition des Dorfbüttels, der Nachrichten ausrief, und das Internet, das Informationen weltweit zugänglich macht, zu einem neuen Projekt.
Vom Ehrensenf-Blog bis zum ZDF-Mittagsmagazin haben Medien bereits über das Kölner Modell berichtet. Der Grund: Es ist gleichermaßen sympathisch wie originell, wie sich der schwarze Brad in Jacket und mit Hut auf eine einfache Holzkiste stellt, mit der er sich seine ganz eigene Bühne schafft, während hinten Kinder durchs Bild gehen oder an einem Marktstand Obst verkauft wird.
Vielleicht spreche ich meinen (gefilmten) Blog-Beitrag künftig auch von einer Kanzel oder zumindest einer Bank im Oberhofenpark. Überlegungen dazu gibt es seit Juni 2009. Und ich merke immer wieder: Wenn nicht ich meine Ideen realisiere, tun es andere. Mit Peter Flumes Wirtschaftskrimi in zehn Teilen war es ähnlich. Oder ich überweise dem schwarzen Brad 40 Euro, damit er etwas Nettes über die Qualitäten des Medienberaters sagt. Preisgünstiger, origineller und sympathischer kann Werbung nicht sein.
Marietta Slomka: Nichts zu berichten
Seit Jahren begleitet mich der Adventskalender des Hambuerger Vereins andere Zeiten mit seinen täglichen Impulsen durch die Vorweihnachtszeit. Und oft freue ich mich schon am Vorabend (spicken ist nicht erlaubt), was wohl der nächste Tag bedenkenswertes bringt. Diesen Montag (13.12.) traf das Thema exakt mein Berufsthema. Es wurde, entnommen der Wochenzeitung "Die Zeit", ein Traum der heute-Nachrichtenmoderatorin Marietta Slomka gedruckt.
Sie träumt, das heute-journal falle aus, weil es weltweit keine schlechten Nachrichten gibt. Es gibt nichts u vermelden. Um sicher zu gehen, nichts zu verpassen, zappt die Moderatorin zu n-tv, wo das Wetter läuft, und zu N24, die eine alte Tierdokumentation senden. Schon rufen tausende Zuschauer an, wo die schlechten Konjunkturdaten und die Terroropfer blieben, weshalb das ZDF eine Sondersendung bringt "Nichts ist das Neue. Wie wir ab sofort ohne News leben müssen."
Doch RTL wird auch jetzt seinem Image gerecht und vermeldet "Ruhe vor dem Sturm: Geheimnisvoller Frieden erschüttert die Welt. Tausende eporter bald ohne Arbeit?" Und die Nachrichtenagentur dpa vermeldet "Bild hat Hinweise auf Kollaboration von friedvollen Elementen weltweit", während die ARD-Direktoren schon ihren Programmauftrag und die Gebühren in Gefahr sehen. Und verschiedene Agenturen und Kommentatoren spekulieren und deuten. Tags darauf werden die höchsten Einschaltquoten aller Zeiten gemessen. Klar, schließlich wollte jeder dabei sein. Live. Wie mich manchmal mein eigener Berufsstand nervt. Danke, Marietta!