leonhard fromm der medienberater

20Dez/100

Virales Marketing in Bethlehem

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Das Video gibt, passend zum bevorstehenden Weihnachtsfest, einen guten Eindruck davon, welcher Art von Weiterbildung ich mich seit rund zwei Jahren unterziehe. Denn "Social Media"-PR erfordert ganz andere technische Kompetenzen und Strukturen, redaktionell eine andere Leichtgewichtigkeit und Vernetzung und ein hohes Maß an Parallelität. Im gezeigten You-Tube-Filmchen wird dies sehr anschaulich visualisiert.

Eines ist aber auch klar: Wie es eine sehr hohe Kunst ist, die Bild-Zeitung täglich wirkungsvoll zu produzieren, von der Themenauswahl über deren Inszenierung und Fotos bis zu den Headlines, Stakkatosätzen und fettgedruckten Schlüsselworten, braucht virales Marketing eine hohe Fertigkeit und konzeptionelle Stringenz, soll es seine Durchschlagskraft entfalten.

Das macht man nicht so nebenher, nur weil im Internet jeder herumfummeln darf. Ist in den klassischen Medien der Redakteur der Zensor, der vorauswählt und auf Qualität und RElevanz hin zensiert, ist es nun der User, der per Klick und Link über Erfolg und Mißerfolg entscheidet. Zum Glück zählt auch der Inhalt noch viel (Geburt Jesu im Film), wovon wir sehr viel verstehen. Doch die (virale) Verpackung wird immer wichtiger. Wir arbeiten (auch) daran, sind aber schon froh, wenn die kommenden Wochen (etwas) ruhiger werden.

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