Magazin-Projekt weckt neue Nachfrage

Für die Dach Werkstatt Küpper GmbH haben wir in den vergangenen Monaten zum 100jährigen Jubiläum ein 16seitiges Kunden-Magazin produziert. Mein Anspruch: Der Leser sollte bei der Lektüre und beim Betrachten der Fotos die Seele dieser Firma erspüren, die in den vergangenen zehn Jahren rasant auf 30 Mitarbeiter und drei Millionen Euro Umsatz gewachsen ist. Und: Mitarbeiter und Kunden sollten zu Wort kommen, damit sich nicht ständig der Chef selber lobt.
Entsprechend aufwändig waren die Recherchen: Welcher Kunde repräsentiert welches Geschäftsfeld? Welcher Mitarbeiter steht für welches Thema? "Herr Fromm, können wir den Umsatz nicht doch besser weglassen?" oder "das hat doch in einem öffentlichen Text nicht zu interessieren" waren immer wieder Bedenken, die es auszuräumen galt. Ich war mir sicher, dass das Endergebnis in seiner Gesamtkomposition allen Aufwand rechtfertigen würde.
Heute um 7.30 Uhr haben Ludger Küpper und ich der Belegschaft vor Arbeitsbeginn die ersten Exemplare überreicht und den Mitarbeitern ein wenig von der Entstehungsgeschichte erzählt, damit sie eingebunden sind in das Ganze. Denn ab sofort werden sie sicher in ihrem Bekanntenkreis auf die Broschüre angesprochen, in der auch das Team und einzelne Mitarbeiter zu sehen sind. Das stiftet Identifikation.
Zudem sind es die Mitarbeiter auf jeder einzelnen Baustelle, die das halten müssen, was meine Texte versprochen haben. Deshalb stehen sie im Mittelpunkt, nicht ich, der Schreibtischtyp. Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass diese Mitarbeiter auch in zwei und zehn Jahren noch sichere Arbeitsplätze haben, weil ich Küpper befähige, sein Image besser auf dem Markt zu transportieren.
Innerhalb seiner Innung scheint mir das zumindest für meine Agentur schon gelungen zu sein. Gestern Abend präsentierte ich meine Ideen und Konzepte dem Vorstand in Stuttgart, der immerhin 81 Betriebe repräsentiert. Küpper war dort mein Kronzeuge für wahrhaftige PR, die nicht in erster Linie mich reicher machen, sondern den Innungsbetrieben bei ihrer Aquisitionsarbeit helfen soll. Ich glaube, das haben mir die zwölf Männer abgenommen. So geht es also auch auf dieser Spur wohl 2012 weiter.
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