Kurt Beck besucht PKM in Pirmasens

Geduldiger und interessierter Landesvater: Auf einen Sprung kam Kurt Beck (von rechts) mit in das Büro von PKM-Chef Deniz Cevikalp. Auch für mich war es ein Erlebnis, den Spitzenpolitiker so unmittelbar zu erleben.
Das haben wir auch nicht alle Tage: Dass ein Ministerpräsident einen unserer Kunden besucht. Deniz Cevikalp, der im Sommer 2011 die PKM Packaging GmbH in Pirmasens gekauft hat, hat es geschafft. Sogar innerhalb so kurzer Zeit. Und ich hatte das Vergnügen, sowohl dabei zu sein als auch in die Vorbereitungen massiv eingebunden zu sein. Die liefen vor allem im Dezember.
Genau 90 Minuten stand uns der prominente Sozialdemokrat zur Verfügung. Und wir schnürten ein minutengenaues Programm und hielten dieses auch ein, das alle Erwartungen erfüllte. Der Termin begann am Montag mit einem 40-minütigen Betriebsrundgang mit der Presse, bei dem Beck mit Ingenieuren und Arbeitern ins Gespräch kommen konnte. Wir waren mit eigenem Fotografen und Kameramann dabei, um die Em0tionen einzufangen.
Denn letztlich kann bei einem solchen Termin inhaltlich wenig laufen. Er lebt von emotionalen Begegnungen. Entsprechend hatten wir auch die regionalen Repräsentanten von IHK, Banken, Kreis, Kommune und Beratern eingeladen, die am öffentlichen Pressegespräch teilnahmen. Anschließend ermöglichten wir den Gästen, sich mit Beck fotografieren zu lassen, der geduldig kooperierte.
Sein straffer Zeitplan erlaubt es Beck, im Schnitt pro Monat nur zwei Betriebe in Rheinland-Pfalz zu besuchen. Umso bemerkenswerter war, dass Cevikalp den Zuschlag bekam. Der Unternehmer bietet aber auch viele interessante Facetten: Vom türkischen Arbeitersohn hochgearbeitet, einen Marktfüherer für Verpackungsmaschinen mit 50 Mitarbeitern gekauft und plant nun, den Umsatz bis Ende 2015 auf zwölf Millionen Euro zu verdoppeln. Respekt, Herr Cevikalp.
Bereits am Dienstag berichteten beide Regionalzeitungen groß über den Besuch. Seit gestern läuft unsere Nacharbeit, die einschlägigen Fachtitel und Businessmedien mit Texten und Fotos über den Besuch zu versorgen und die Redakteure für das mechatronische Unternehmen zu interessieren.
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