Haben Sie heute schon gelacht?
Ein großer Stahlmanager ist gestorben. Petrus verweigert ihm den Eintritt in den Himmel und schickt ihn zur Hölle. Nach einigen Wochen ruft der Teufel an und beschwert sich: "Wen hast Du mir denn da geschickt? Seit der hier ist, hat er schon sechs Öfen stillgelegt, 1000 Leute entlassen und die Belegschaft streikt." Als katholischer Theologe gefallen mir vor allem Witze rund um Kirche, Pfarrer, Papst und Bibel. Vermutlich erträgt man so am besten die eben vielfach auch anzutreffende Realität von Engstirnigkeit und Kleinkarriertheit.
Den finde ich zum Beispiel auch klasse: Der Pfarrer hält sich zugute, schnell und kommunikativ zu sein. Für alle Gemeindemitglieder hat er das passende Wort parat. Auch als er Herrn Schmidt begegnet. "Und, wie geht's Ihrer Frau?", fragt er ihn anteilnehmend. Im selben Moment fällt ihm ein, dass er diese aber bereits Monate zuvor beerdigt hat und schiebt blitzschnell nach: "Immer noch auf demselben Friedhof?"
Ich würde schon sagen, dass ich ein lustiger Typ bin. Aber die nun wieder beginnende Fastnachtszeit geht mir ziemlich auf den Senkel. Es ist ja okay, dass Menschen, die ganzjährig gehemmt sind, unter viel Alkohol und Maskerade mal die Sau raus lassen. Aber dass das alles dann auch noch haarklein in der Lokalzeitung mit dutzenden Fotos von verschwitzten, stinkenden Menschen dokumentiert werden muss?
Deshalb lieber noch ein intelligenter Witz: Tünnes klopft ans Himmelstor, wo Petrus ihn wenig freundlich empfängt: "Einer wie Du, der seinen Glauben so häufig verleugnet hat, hat hier nichts zu suchen." Da wirft Tünnes den Kopf in den Nacken und kräht wie ein Hahn. "Still!", flüstert Petrus, "lass doch die alten Geschichten und komm schnell rein." Sie wissen mir und meinen Lesern auch einen guten Witz? Bitte erzählen Sie ihn als Kommentar. Damit wir mehr zu lachen haben. Danke!
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Februar 28th, 2011
Dieser Versuchung kann ich natürlich nicht widerstehen, deshalb einen meiner liebsten katholischen Witze: Der Pfarrer kommt ziemlich entnervt vom Religionsunterricht nach Hause. Auf die Frage seiner Haushälterin, warum er denn so missgelaunt von der Schule kommt, wo ihm doch sonst die Arbeit mit den Kindern so viel Spaß macht, antwortet er: „Ich habe die Schüler nach den vier Evangelisten gefragt und als Antwort habe ich Petrus und Paulus bekommen.“ Daraufhin meint die Haushälterin: „Na immerhin waren es ja schon mal zwei.“
März 2nd, 2011
Lieber Dr. Mabuse,
vielen Dank für Ihren Witz. Besuchen Sie meinen Blog mal wieder und bringen Sie mir und meinen Lesern wieder Freude mit.
Herzliche Grüße
Leo Fromm