Erfolg II: Qualitätspreis für Carl Stahl
Die Carl Stahl München GmbH hat den Bayerischen Qualitätspreis 2011 erhalten. Vorige Woche nahmen Geschäftsführer Rupert Hutterer (auf dem Foto 2.v.r.) und sein Führungsteam in München den Preis entgegen. Damit würdigt Wirtschaftsminister Martin Zeil das Engagement des Traditionsunternehmens, das u.a. Lastaufnahemittel mit einer Tragkraft bis zu 250 Tonnen für Stahl- und Presswerke herstellt.
Carl Stahl hat u.a. ein Dokumentationssystem eingeführt, in dem jeder Arbeiter jede gesetzte Schweißnaht stempelt. Allein diese Rückverfolgbarkeit - auch über jeden Schichtwechsel hinweg - löst eine erhöhte Achtsamkeit bei jedem Einzelnen aus, so dass die Fehlerquote tatsächlich bei nahezu Null liegt. Zudem werden wöchentlich die größten Fehler analysiert, um daraus zu lernen. Eine Ausbildungsquote von 22 Prozent zeugt davon, dass Carl Stahl ausschließlich auf eigenen Nachwuchs setzt, um eine solche (Fehlervermeidungs-)Kultur zu entwickeln.
Die Münchner, die zum Jahreswechsel einen Mitbewerber in Regensburg mit zehn Mitarbeitern übernommen hatten, erzielten 2010 mit 80 Beschäftigten und Kunden wie KraussMaffei, BMW oder Audi einen Umsatz von zehn Millionen Euro. Für dieses Jahr erwartet Hutterer ein Plus von zehn Prozent. Ich bin stolz und dankbar, für solche Firmen arbeiten zu dürfen. Wo ich früher Angestellter war, waren Kollegen oft (persönlich) beleidigt, wenn sie kritisiert wurden. So zementiert man Stillstand.
Ähnliche beiträge: